Mann weg!
Vor gut 25 Jahren begab ich mich auf die Suche nach dem Mann in mir – damals noch sehr unbewusst und vom Leben gedrängt.
Als Trennungskind kämpfte ich mich heraus aus dem Mutter-Schatten, hin zum Vater-Licht, verlor mich in Projektionen und Verteufelungen besonders meiner Eltern. Suchte im Außen Schuldige, um irgendwann in mir den Verantwortlichen zu finden für all das, was mir in meinem Leben begegnet.
Ich lernte z.B., dass „Beschweren“ besonders für den Beschwerenden zur Last wird. Indem ich meine Eltern (u.a.) ablehnte, lehnte ich Anteile in mir ab, die ich dadurch nicht leben konnte, und besonders das Mannsein fiel mir schwer, da ich ja nicht so sein wollte, wie mein Vater war.
Inzwischen blicke ich zurück auf meine eigene Vaterschaft, durfte eintauchen in die Tiefen meiner Ehe und lernen, ganz neu auf Vergangenes zu schauen und die Schätze darin zu finden.
Erst kürzlich fand ich die Liebe meiner Eltern wieder, die immer da war, doch nicht so, wie ich mir sie vor-gestellt hatte, und ich weiß jetzt, dass ich mir allein durch meine Vor-Stellung diese Liebe verbaut hatte. Deshalb begleitet mich seit kurzem auch der Satz „Lieben und lieben lassen“.
Parallel zu meinem Prozess fand ich zur Liedermacherei und konnte so einige Erfahrungen und Erkenntnisse in Liedern festhalten und zum Lichten wandeln.
Rückblickend sehe ich mich als ein Mann auf seinem Weg – so wie jeder Mann seinen ganz eigenen Weg geht – und lade euch in meinem Konzert ein zu einem kleinen Spaziergang auf meinem
Mannweg!
Herz-Licht Philipp
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